Projekttag meine Heimat

Gemeinsam auf den Spuren von Mutter Natur im schönen Erzgebirge, denn nur wer die diese hautnah erlebt, kann lernen sie besser zu achten.

Am 12.06.2026 war es endlich wieder soweit und unser nächster Projekttag stand an. Unter dem Motto „Ich und Heimat“ fanden sich am Morgen dieses Tages alle Teilnehmenden der Unterstützen Beschäftigung und des Eingangsverfahrens/Berufsbildungsbereich ein. Bepackt mit guter Laune, Vorfreude und Neugierde trotzten sie bereits hier den vorangegangenen schlechten Wetterprognosen des Tages und ließen sich dadurch nicht die Stimmung verderben.

Gemeinsam mit den Bildungs- und Qualifizierungstrainerinnen fuhren die Teilnehmenden zum „Naturschutzzentrum Erzgebirge“ in Dörfel, wo wir die Möglichkeit erhielten unseren Projekttag umzusetzen. Dort empfang uns Frau Röbert bereits und übergab uns Mappen, welche uns auf dem knapp 2km langen Lehrpfad begleiten sollten. Bestückt wurden wir mit einer Lagekarte und jeder Menge Fragen, von Lückentexten bis zu offenen Fragen. Diese galt es genau zu lesen und auf Hinweise zu achten, um die gestellten Aufgaben zu lösen. Nach einer kurzen Belehrung und Einteilung der Gruppen (zu je 4-5 Teilnehmenden) ging es los. Rein ins nasse Grün und auf zur ersten von insgesamt 11 Lehrtafeln bzw. Wegpunkten, welche viel Wissenswertes zu unserer Flora und Fauna, sowie der hiesigen Historie boten.

In den einzelnen Kleingruppen fanden alle ihre individuellen Rollen sehr schnell und so war es möglich, dass jede Person immer wieder einen Beitrag zur Beantwortung der gestellten Fragen leisten konnte. Es entstand rasch eine schöne Gruppendynamik, welche von Verständnis, Geduld und Ruhe getragen wurde. Von Lehrtafel zu Lehrtafel liefen alle durch Wiesen, Feld und Wald. Entlang an einem kleinen Fluss und vorbei an satten grünen Bäumen, sowie einem kleinen Wespennest, fanden so die Teilnehmenden auch bald den Abschluss der Runde an einem riesigen Baumstamm und der letzten Frage des gestellten Bogens.

Ob mathematisches Wissen, Kombinationsgabe oder gutes Textverständnis. An diesem Tag war nicht nur dies gefragt. Noch mehr waren es der Teamgeist und die Bereitschaft sich auf eine unbekannte Situation und teils neue Menschen einzulassen. Auch sollten die Teilnehmenden sich sinnvoll austauschen und kommunizieren, niemanden ausschließen. Am Ende dieses Tages hatten die Teilnehmenden ein höheres Wissen über die Arten- und Naturvielfalt, Flora und Fauna, sowie zur Naturheilkunde. Denn es gilt ja bekanntlich, nur wer Natur hautnah erlebt, entwickelt auch ein stärkeres Bewusstsein auf diese zu achten.

Als alle Teilnehmenden das Ziel geschlossen, als Gruppe erreicht hatten, wartete auf sie eine Auswertung der Bögen und eine kleine Preisverleihung. Alle erhielten eine kleine getöpferte Medaille und es stellte sich heraus, dass zwischen dem ersten und letzten Team lediglich 2 Punkte Unterschied lagen. Alle konnten stolz auf sich sein. Selbst der später anhaltende Regen konnte die Laune nicht trüben an diesem Tag, vielleicht auch, weil am Ende noch eine leckere Stärkung in Form eines kleinen Picknicks wartete. Es war ein rundum gelungener Tag.

Projekttag - meine Heimat
Projekttag -  meine Heimat